28 Mai

Rezension „Die Frau im hellblauen Kleid“

 

 

eine tolle Familiengeschichte über vier Generationen

Klappentext:

„Wien. Marianne Altmann, einst ein gefeierter Filmstar, ist schockiert, als sie von Plänen ihrer Tochter Vera erfährt. Diese möchte einen Film über ihre Familie drehen. Marianne fürchtet, dass nun auch die Abgründe der Familie ans Tageslicht kommen könnten, und mit ihnen ein lange zurückliegendes Vergehen. Es reicht zurück ins Jahr 1927, als ihre Mutter Käthe in einem geliehenen Kleid am Theater vorsprach. Der Beginn einer beispiellosen Karriere – und einer verhängnisvollen Bekanntschaft mit Hans Bleck, der zum mächtigen Produzenten der Ufa aufsteigen sollte … „

Der Klappentext, machte Lust auf mehr… deshalb habe ich mich für das Buch bei Randomhouse beworben. Ein herzliches Danke an den Heyne Verlag!

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Ich habe 2 Tage gebraucht . Es hat mir sehr gut gefallen.

Die Autorin beschreibt sehr realistisch das Leben der vier Altmann Frauen. So stelle ich mir ein „Künstlerleben“ vor.

Begonnen hat alles bei der Großmutter um 1930, welche entgegen dem willen der Eltern Schauspielerin wurde. Bis in die Gegenwart zur Enkelin, welche auch Schauspielerin ist. 

Durch die Dokumentation werden viele Sachen, über welche in der früheren Generation nicht geredet wurde zur Sprache gebracht.

So die Zeiten des 3. Reiches und natürlich werden die verschiedenen Spannungen und Gegensätze, welche es in Familien gibt beleuchtet. Für mich war das Buch sehr realistisch.

Sehr gut fand ich, das die Geschichte durch Zeitsprünge erzählt wurde. Das fordert auch die Leser heraus mitzudenken.

Ich wurde gut unterhalten deshalb 5 Sterne von mir und wer gern Familiengeschichten liest hat damit eine Empfehlung für die Urlaubslektüre.

Das Buch ist ein Taschenbuch für 10,99€ und bietet mit ca. 450 Seiten gute Unterhaltung.